100 JAHRE KLASSIK
FÜR MÜNSTER

Seit 1919 ist das Sinfonieorchester Münster ein Leuchtturm für die Klassik im Münsterland.

10 JAHRE FREUNDSCHAFT
FÜR UNSER ORCHESTER

2009 gründeten Münsteraner Bürgerinnen und Bürger die Freunde und Förderer des Sinfonieorchesters Münster.

Über uns

2009 gründeten Münsteraner Bürgerinnen und Bürger die Freunde und Förderer des Sinfonie­orchesters Münster, um das Musikleben in Münster und insbesondere das Sinfonieorchester Münster zu fördern. Inzwischen haben sich über 850 Musikfreunde unserer Initiative angeschlossen.

Wir fördern die Verpflichtung von renommierten Klassikstars als Solisten für die Konzerte des Sinfonieorchesters Münster und engagieren uns für die Tage der Barockmusik, das Festival Musica Sacra und das jährliche Open Air-Konzert zum Saisonausklang am Aasee. Absolventen der Musikhochschule begleiten wir mit einem Stipendium bei ihrem Berufseinstieg als Orchestermusiker.

Zudem setzen wir uns für den Bau eines zeitgemäßen Konzertsaals ein, der höchste Ansprüche an die Akustik erfüllt. Ein „Haus für Musik“ sollte ein urbaner Wohlfühlort sein und seine unmittelbare Umgebung eine hohe Aufenthaltsqualität haben.

Konzerte & Termine

Nach der Premiere der Director’s Preview im Vorjahr gibt es auch in dieser Spielzeit wieder eine exklusive Vorschau auf Neues, Seltenes, Interessantes und Ungehörtes im Konzertspielplan des Sinfonieorchesters Münster. Der kurzweilige Streifzug durch die Saison vermittelt spannende Ein- und Ausblicke, so beispielsweise auf das Festkonzert und den Ausklang des Jubiläumsjahres 2019 sowie die Highlights im Beethoven-Jahr 2020. Generalmusikdirektor Golo Berg wird nicht nur die musikalische Leitung übernehmen, sondern auch als Moderator durch den Abend führen.

Beginn am 20. September 2018 um 19:30 Uhr – Eintrittskarten im Vorverkauf an der Theaterkasse und im Webshop des Theaters Münster

Johann Sebastian Bach/Anton Webern
Ricercare a 6 voci

Bernhard Romberg
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 9 h-Moll op. 56

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Zum Auftakt der neuen Konzertsaison stellt Münsters Generalmusikdirektor Golo Berg eine weitere bedeutende Figur des Musiklebens in Münster vor. Die Familie Romberg prägte im späten 18. Jahrhundert das musikalische Geschehen in Münster. Insbesondere die beiden Vettern Andreas und Bernhard machten eine internationale Solistenkarriere, die sie durch ganz Europa führte und in Kontakt mit Größen wie Haydn und Beethoven brachte. Bernhard Romberg war der wohl berühmteste Cellovirtuose seiner Zeit und schrieb für sich eine Reihe von Konzerten. Das ausdrucksvolle Konzert in h-Moll wird Shenghzi Guo, Solocellist des Sinfonieorchesters Münster, zu neuem Leben erwecken.

Bis heute setzen sich Komponisten immer wieder mit dem Werk Johann Sebastian Bachs auseinander und schöpfen daraus Inspiration. Während Anton Webern das berühmte sechsstimmige Ricercar aus dem „Musikalischen Opfer“ in einer raffinierten Orchesterbearbeitung klanglich seziert, macht Johannes Brahms das Bassthema aus einer Kantate Bachs zur Grundlage des gewaltigen Schlusssatzes seiner vierten und letzten Sinfonie und erweist seinem großen Vorbild damit die Ehre.

Beginn am 1. und 2. Oktober um 19:30 Uhr sowie am 6. Oktober 2019 um 18:00 Uhr im Großen Haus des Theaters Münster – Einführung 60 Minuten vor Konzertbeginn – Karten an der Theaterkasse oder im Webshop des Theaters Münster

Generalmusikdirektor Golo Berg stellt an drei Terminen – immer am späten Samstagvormittag – ausgewählte Werke dieser Spielzeit persönlich vor, erklärt und vertieft Interessantes und Wissenswertes. Dazu  wird das Sinfonieorchester Münster die Musik live spielen, so dass interessierte Klassikneulinge und passionierte Konzertbesucher gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Zum Auftakt für dieses neue Format der „Gesprächskonzerte“ wird die Frage beantwortet: Woran hört man die große Meisterschaft in Johannes Brahms‘ 4. Sinfonie? Passionierten Konzertbesuchern  eröffnen sich so neue Perspektiven und Klangeindrücke, Klassikneulinge erhalten einen leichteren Einstieg in eine für sie neue Musikwelt: „Hört hört!“

Beginn am 5. Oktober 2019 um 11:30 Uhr in der Martinikirche – Eintrittskarten zum Preis von 8 Euro im Vorverkauf an der Theaterkasse und im Webshop des Theaters Münster

Mihai Ionescu, Violine
Christian Büscherfeld, Violine
Svenja Ciliberto, Viola
Giedrius Zukauskas, Violoncello
Christian Kiefer, Gitarre
Werner Raabe, Klarinette

Im 1. Rathauskonzert der Spielzeit 2019/20 stehen das CRISANTEMI für Streichquartett von Giacomo Puccini, das Gitarrenquintett Nr. 2 E-Dur von Luigi Boccherini und das Klarinettenquintett von Jean Francaix auf dem Programm.

Konzertbeginn am 10. Oktober 2019 um 19:30 Uhr im Rathausfestsaal – Karten an der Theaterkasse und im Webshop des Theaters Münster sowie an der Abendkasse  vor dem Rathausfestsaal

Mitglied werden

Nichts ist einfacher als das. Wir informieren Sie hier über Ihren Mitgliedsbeitrag und den Freundschafts­bonus, den Sie als Freund und Förderer unseres Sinfonieorchesters erwarten dürfen.

Ihr Freund­schafts­bonus

Als Mitglied der Freunde und Förderer des Sinfonieorchesters Münster haben Sie zahlreiche Vorteile:

10% ERMÄSSIGUNG AUF EINTRITTSPREISE

bei allen Konzerten und Abonnements des Sinfonieorchesters

FRÜHZEITIGE BESTELL­MÖGLICHKEITEN

für Eintrittskarten

AKTUELLE INFORMATIONEN

über Konzerte und Musiktheater­veranstaltungen

SONDERKONZERT

im Rahmen der Mitglieder­versammlung

GEMEINSAME KONZERTREISEN

zu auswärtigen Gastspielen des Sinfonieorchesters

BESUCH VON ORCHESTERPROBEN

der Sinfoniekonzerte

KOSTENLOSES PROGRAMMHEFT

mit interessanten Zusatz­informationen über die Sinfoniekonzerte

Ihr Mitglied­sbeitrag

Persönliche Mitgliedschaft 50,00 €

Familienmitgliedschaft 70,00 €

Be Classy (18 – 35 Jahre) 18,00 €

Sie können Ihren Mitglieds­beitrag als Sonderausgabe im Rahmen der Steuer­erklärung steuerlich geltend machen. Wir sind aufgrund des Freistellungsbescheids des Finanzamtes Münster-Innenstadt, Steuernummer 337/5975/0078, vom 06.02.2017 berechtigt, für Mitglieds­beiträge Zuwendungs­bestätigungen auszustellen. Für Beiträge und Spenden bis 200,00 Euro reicht als Nachweis der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungs­bestätigung des Kredit­instituts (Konto-Auszug oder Lastschrift­einzugs­beleg). Auf der Rückseite des Belegs sollten Sie die Angaben zum Freistellungs­bescheid notieren.

Hier finden Sie die Satzung.

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Unser Engagement

Konzert- und Projektförderung

Seit Gründung unseres Fördervereins konnten durch unsere Förderung zahlreiche Stars der Klassik-Szene, u.a. Nelson Freire, Reinhold Friedrich, David Geringas, Clemens Hagen, Xavier de Maistre, Albrecht Mayer, Sabine Meyer, Daniel Müller-Schott, Arabella Steinbacher, Akiko Suwanai, Tanja und Christian Tetzlaff, Stefan Temmingh, Francesco Tristano, Pablo Sáinz Villegas, Anna Vinnitskaya, Jan Vogler sowie Frank Peter Zimmermann, als Gastsolisten für die Sinfonie­konzerte unseres Orchesters gewonnen werden.

Schwerpunkt unserer Förderung im Jahr 2019 sind Konzerte und Projekte im Rahmen von 100 Jahre Münster Musik. Unter diesem Motto feiern das Sinfonieorchester Münster, die Westfälische Schule für Musik sowie die Musikhochschule Münster gemeinsam ihre Gründung im Jahr 1919, unter den schwierigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr nach dem ersten Weltkrieg.

Auch in der Spielzeit 2019/20 fördern wir die Sinfonie­konzerte mit der amerikanischen Jazz- und Opernsängern Jocelyn B. Smith im 2. Sinfoniekonzert, dem Cellisten Wolfgang Emanuel Schmidt im 4. Sinfoniekonzert sowie das Konzert des Sinfonieorchesters Münster  mit dem Signum Saxophone Quartett im 8. Sinfoniekonzert.

Regelmäßig fördern wir das Festival der geistlichen Musik MUSICA SACRA, das in dieser Spielzeit erstmals an den Pfingsttagen stattfinden wird, sowie die Tage der Barockmusik, die wechselweise jeweils im zweijährigen Rhythmus stattfinden. Mit den Open Air-Konzerten im Rahmen der AaSeerenaden sollen neue Zielgruppen für die Klassik gewonnen werden.

Zahlreichen Orchesterpraktikanten konnten wir durch ein Stipendium die Möglichkeit eröffnen, bereits vor dem Abschluss ihres Musikstudiums erste praktische Erfahrungen in einem professionellen Orchester zu sammeln.

Mehr Raum für Musik in Münster

Im Vergleich mit fast allen anderen größeren Städten in NRW verfügt Münster als kulturelles Zentrum für die Region über keinen zeitgemäßen Konzertraum für die Klassik. Als Musikstadt hat Münster damit den Anschluss an Nachbarstädte wie Dortmund, Essen und Bochum zumindest vorerst verloren.

Über 75 Jahre nach der Zerstörung der Stadthalle im letzten Weltkrieg braucht Münster wieder einen konkurrenz­fähigen Konzertsaal für das Sinfonieorchester Münster ebenso wie für kleinere oder größere Musikensembles, für Konzertveranstalter und Solisten aus dem In- und Ausland, für die Chöre und nicht zuletzt auch für die freie Szene unserer Stadt. Deshalb setzen wir uns für den Bau eines Konzerthauses, das höchste Ansprüche an Klangqualität und Akustik eines Raums für Musik erfüllt, ein.

Wir haben unsere Forderungen in 10 Thesen zur Konzerthaus-Debatte in Münster zusammengefasst, die wir den politischen Entscheidungsträgern im Rat und in der Verwaltung der Stadt Münster zur Verfügung gestellt haben.

10 Thesen zur Konzerthaus-Debatte

Unser Orchester:
Heute und Gestern

Heute

Seit der Spielzeit 2017/18 ist Golo Berg General­musik­direktor der Stadt Münster und Chefdirigent des Sinfonieorchesters Münster. Berg studierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und war vor seinem Engagement in Münster Chefdirigent und Generalmusikdirektor in Hof, Dessau und am Theater Vorpommern. In seinen beiden ersten Spielzeiten präsentiert er dem Publikum in Münster diverse neue Konzertformate, zugleich setzte er neue Akzente in der Musikvermittlung.

Das Sinfonieorchester Münster gibt – zusätzlich zu seiner Arbeit im Orchestergraben bei zahlreichen Musiktheaterproduktionen – rund 80 Konzerte pro Jahr. Neben den großen sinfonischen Werken aus mehr als drei Jahrhunderten steht die ganze musikalische Vielfalt von Kammerkonzerten über Kinder- und Chorkonzerte auf dem Programm. Regelmäßig spielt das Orchester an ungewohnten Orten, u.a. im Landesmuseum am Domplatz, im Rathaus und im Erbdrostenhof, in den Kirchen der Stadt sowie zum jährlichen Saisonausklang Open-Air auf der Seebühne am Aasee. Das Orchester lädt regelmäßig Solisten von Weltrang ein. Kooperationen mit befreundeten Orchestern ermöglichen Aufführungen aufwendiger Werke mit großer Besetzung.

Unter dem Motto 100 Jahre Münster Musik feiert das Sinfonieorchester Münster 2019 gemeinsam mit der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule die Gründung dieser drei Institutionen im Jahr 1919.

Gestern

Mit der Gründung des Sinfonieorchesters Münster am 15. September 1919 wurde ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung des Musiklebens im Münsterland gelegt. Erster Generalmusikdirektor war Fritz Volbach, dessen Initiative auch die zeitgleiche Gründung der Westfälischen Schule für Musik zu verdanken ist. Das Orchester erlangte in seiner bewegten Geschichte schnell überregionale Bedeutung. Schon in den Zwanziger Jahren konnten mit Richard Strauss und Hans Pfitzner führende Komponisten des noch jungen 20. Jahrhunderts als Gastdirigenten verpflichtet werden.

Seinen Rang als wichtige Kulturinstitution der Region festigte das Orchester auch in den Jahren des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit dem Neubau des Theaters Münsters und dessen Eröffnung am 4. Februar 1956 finden die Sinfoniekonzerte im Großen Haus an der Neubrückenstraße statt. Gleich in der ersten Spielzeit dirigierte Paul Hindemith ein Konzert mit eigenen Werken in Münster. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen würdigen die Arbeit des Sinfonieorchesters Münster, darunter die Gustav-Mahler-Medaille in der Zeit der Verantwortung des Generalmusikdirektors Alfred Walter (1970 – 1985) sowie die Auszeichnung für das Beste Konzert­jahres­programm Deutschlands unter der Leitung von Will Humburg (1992 – 2004). In dessen Amtszeit sorgte mit Richard Wagners Ring des Nibelungen ein von Publikum und Fachpresse gleichermaßen begeistert gefeiertes Opernprojekt für bundesweite Beachtung.

Der in Rom geborene General­musik­direktor Fabrizio Ventura (2007 – 2017) gründete 2012 mit MUSICA SACRA ein Festival der sakralen Musik in den Münsteraner Innenstadtkirchen, das seitdem im 2 Jahren-Rhythmus wiederholt wird. Zwei Gastspielreisen nach Italien in den Jahren 2013 und 2015 mit Konzerten in Mailand, Rom und Modena sowie das Beethoven-­Projekt mit der Präsentation aller neun Sinfonien an vier aufeinander folgenden Tagen in der Spielzeit 2015/16 waren Glanzlichter der „Ära Ventura“. Für seine Verdienste um die Gründung des Förder­vereins im Jahr 2009 wurde Fabrizio Ventura als Ehren­mitglied der Freunde und Förderer des Sinfonieorchesters Münster ausgezeichnet.

Dis­ko­gra­fie

Das Sinfonieorchester Münster konnte mit der finanziellen Förderung durch den Freundeskreis seit 2010 zahlreiche CD-Einspielungen, u.a. mit Werken von Bruckner, Schumann, Mussorgsky, Casella sowie von Klöffler, Gluck und Graun, realisieren.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

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